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Immobilieninvestments - Welche Vor- und Nachteile sich ergeben

Immobilieninvestments - Welche Vor- und Nachteile sich ergeben

Die Entscheidung, ob die Investition in eine Immobilie Sinn macht oder nicht, sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Schließlich bieten Immobilieninvestitionen nicht nur viele Vorteile, sondern kommen auch mit einigen Bedenken daher.

Das Kapital besser in Immobilien oder andere Investments anlegen?

Wer vor der Frage steht, ob das hart ersparte Kapital in eine Immobilie oder doch besser in eine andere Anlage investiert werden sollte, der muss die mit einem Investment einhergehenden Vor- und Nachteile kennen.

Verhältnis von Rendite zu Risiko

Immobilien sind dafür bekannt, dass sie auf lange Sicht zu stabilen Renditen führen. Auch wenn das über alle Zeiträume hinweg betrachtet nicht immer der Fall ist, so tendieren Immobilienwerte und die erzielten Mieten langfristig dazu, zu steigen. Investoren wissen die Sicherheit zu schätzen, die Immobilien als Sachwert zu bieten haben. Viele andere Investments sind dagegen deutlich volatiler und risikoreicher. Hier ist der Aktienmarkt zu nennen, der sich durch hohe Kursschwankungen auszeichnet, die es so bei Immobilien nicht gibt. Wer darauf achtet, dass er nicht zu viel für die Immobilie bezahlt und dass diese in einer begehrten Lage liegt, der kann sich auf gute Mietrenditen freuen. Im Verhältnis zum eher geringen Risiko bieten Immobilien demnach ein recht hohes Renditepotenzial.

Liquidität

Im Gegensatz zu anderen Anlageklassen, wie Aktien oder Anleihen, fällt die Liquidität bei Immobilien deutlich geringer aus. Während Aktien und Anleihen jederzeit an einer Börse gehandelt, also gekauft und verkauft, werden können, ist dies bei Immobilien nicht der Fall. Stattdessen müssen Verkäufer meist einiges an Zeit und Mühe investieren, um einen Käufer für ihre Immobilie zu finden. Das liegt einerseits daran, dass es hier in der Regel um einen deutlich größeren Betrag geht, andererseits ist der Verkaufsprozess aber auch komplexer.

Diversifikation

Investitionen in Immobilien zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine große Menge an Kapital erfordern. Zwar kann über Kredite Fremdkapital aufgenommen werden, oftmals ist aber die Einbringung von Eigenkapital vonnöten. Die monatlichen Kreditraten erfordern die konstante Zufuhr von neuem Kapital. Da in einem solchen Fall sehr viel Kapital in der Immobilie gebunden ist, wird die Diversifikation des eigenen Vermögens entsprechend erschwert. Wer dagegen in Aktien investiert, der kann sein Kapital viel breiter streuen, da eine einzelne Aktie viel günstiger ist als eine Immobilie. Bei Immobilien besteht demnach in den meisten Fällen ein großes Klumpenrisiko, das sich bei Investments in andere Sachwerte, wie Aktien, leicht vermeiden lässt. Wer sein Kapital in Immobilien investieren möchte, sich aber trotzdem eine breite Streuung wünscht, der kann in entsprechende Immobilieninvestmentfonds investieren. Dann sollten allerdings die Regeln zur Investmentsteuer bekannt sein.

Instandhaltung und Verwaltung

Die Investition in eine Immobilie ist mit einer gewissen Verantwortung verbunden. Das liegt daran, dass der Eigentümer einer Immobilie für Reparaturen und Wartungen aufkommen muss. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Dementsprechend handelt es sich bei Immobilien keinesfalls um passives Einkommen. Wer eine weitgehend passive Anlage wünscht, für den sind andere Finanzprodukte sinnvoller. Hier sind Aktien zu nennen, die nicht zwingend einen aktiven Einsatz des Investors benötigen.

Steuerliche Vorteile

Im Gegensatz zu vielen anderen Anlageklassen bringen Immobilieninvestments steuerliche Vorteile mit sich. So lassen sich hier bestimmte Ausgaben und Abschreibungen von der Steuer absetzen, was zu einer niedrigeren Steuerlast des Anlegers führt. Dies kann Immobilienwerte finanziell deutlich attraktiver machen.

Vorteile bei Immobilieninvestments

Immobilien tendieren dazu, langfristig im Wert zu steigen und sind damit sehr attraktiv für langfristig orientierte Investoren. Auch für Personen mit einer hohen Steuerlast kann sich eine Investition in Betongold lohnen, da hier einige steuerliche Abzüge geltend gemacht werden können. Immobilien stellen eine zuverlässige Einkommensquelle dar, wenn sie vermietet werden. Sie sind ideal dafür geeignet, um ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Grundsätzlich steigen die Mieten im Einklang mit der Inflation, sodass Immobilien als Inflationsschutz genutzt werden können.

Nachteile von Immobilieninvestitionen

Ein großer Nachteil von Immobilieninvestments besteht darin, dass der Kapitalbedarf ziemlich hoch ausfällt. In der Regel fallen für den Erwerb einer Immobilie sechsstellige Beträge an. Auch Versicherungen gehen ins Geld, wie die Wohngebäudeversicherung zeigt. Zusätzlich dazu sind Immobilien weniger liquide als andere Vermögenswerte und können daher nicht so schnell verkauft werden. Als Eigentümer muss sichergestellt werden, dass die Immobilie regelmäßig gewartet und instandgehalten wird. Hierdurch entstehen zusätzlicher Aufwand und Kosten. Die Risiken bei einem Immobilieninvestment bestehen in der Abhängigkeit vom Standort und dem Markt. So haben insbesondere die Zinsen und die Konjunktur einen großen Einfluss auf die Preise. Auch die politische Lage ist nicht besonders positiv, so plädiert die SPD für eine Mietpreisbremse.

Wie sich Immobilieninvestments in Zukunft entwickeln werden

Zu den Schlüsselfaktoren von Immobilieninvestitionen zählen vor allem die Zinsen. Während niedrige Zinsen die Nachfrage nach Immobilien ankurbeln, verursachen hohe Zinssätze das Gegenteil. Für die Berechnung der Zinsen können Immobilieninvestoren einen Zinsrechner nutzen. Neben den Zinsen spielt auch die aktuelle wirtschaftliche Lage eine große Rolle. Eine starke Wirtschaft kann dafür sorgen, dass sich die Nachfrage nach Immobilien erhöht.

 

Bildquelle: pexels.com

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