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Immobilienmarkt - Käufer setzen vermehrt auf Fertighäuser

Immobilienmarkt - Käufer setzen vermehrt auf Fertighäuser

Der Traum vom eigenen Haus verspricht mehr Privatsphäre und individuellen Freiraum. In den letzten Jahren stieg der Trend nach einem Fertighaus deutlich an. Überzeugende Gründe, ein Fertighaus zu bauen, gibt es viele.

Ungebrochene Nachfrage nach Fertighäusern

Ein Haus ist nicht nur ein Ort, wo man mit der Familie lebt und sich wohlfühlt, sondern auch eine nicht zu unterschätzende Zukunftssicherung. Mietpreise und Erhöhungen fallen weg, was sich langfristig betrachtet, bei einem Fertighaus amortisiert. Die Energiewende trägt deutlich dazu bei, dass man sich mehr Gedanken über die Art des Wohnens macht bzw. lieber selbst ein Haus baut, um energieeffizient zu bauen und zu wohnen.

Wer ein Fertighaus bauen möchte, der hat sich diese Entscheidung gründlich überlegt und folgt damit einem kaum übersehbaren Trend. Statistisch gesehen ist inzwischen jedes fünfte Haus in Deutschland, das neu gebaut wird, ein Fertighaus. 2015 wurden beispielsweise 105.000 Fertighäuser gebaut, doch der Boom geht weiter.

Mögliche Gründe für den Boom

Besonders in Baden-Württemberg ist das Fertighaus besonders beliebt. 34,5 Prozent der gebauten Häuser in dem Bundesland sind Fertighäuser. Im Vergleich dazu liegt Hessen mit 28 Prozent an zweiter Stelle, Rheinland-Pfalz mit 24,7 Prozent am dritten Platz.

Energiesparmaßnahmen lassen sich bei einem Fertighaus individuell und gezielt umsetzen. Die Förderungen können umso höher ausfallen, umso mehr der Energieverbrauch reduziert wird. Wärmepumpen und Solaranlagen sind besonders beliebt. Der Spareffekt zeigt sich bei der nächsten Heizabrechnung. Viele Fertighaus-Besitzer zahlen zwischen 600 bis 700 Euro Strom jährlich.

Wer sich dafür entscheidet, ein Haus zu bauen, möchte das in einem überschaubaren Zeitraum realisiert haben. Nicht jeder ist bereit, über Wochen und Monate zur Baustelle zu fahren, um selbst Hand anzulegen oder die Fortschritte zu überprüfen. Bei einem Fertighaus ist alles in einer Hand.
Man hat aber Schritt für Schritt eine sehr transparente Übersicht über die gesamte Planung, kann individuelle Wünsche berücksichtigen und weiß, wieviel ihn dieses Fertighaus am Ende tatsächlich kostet. Die zeitsparende Aufstellung eines Fertighauses binnen zwei Tagen ist ein weiterer Grund, warum sich immer mehr Bauherren für den Bau eines klassischen Fertighauses entscheiden.

Preisentwicklung, nachhaltiges Bauen und Effizienz

In Zeiten von Nachhaltigkeit und Energiesparen bewährt sich ein Fertighaus durch Energieeffizienz sowie verschiedenste Fördermöglichkeiten für erneuerbare Energiequellen. Die Haustechnik überzeugt durch ausgeklügelte Pakete und innovative Gadgets. 22 Prozent der Fertighäuser erzeugen den Solarstrom selbst.

Fertighäuser punkten zudem durch ein überzeugendes Preis-/Leistungsverhältnis und die gute Verzinsung. Je nach Ausbaustufe und Vorstellungen ist ein Fertighaus zwischen 120.000 bis 150.000 Euro realisierbar, während ein Massivhaus deutlich teuer ist. Der Preis für ein Fertighaus ist abhängig von der Hausplanung, der Architektur, Ausbaustufe und Größe. Das Heizsystem und die individuelle Ausstattung des Fertighauses kommen hinzu. Für ein größeres Fertighaus oder einen aufwendigeren Baustil summiert sich das Fertighaus auf 200.000 bis 300.000 Euro.

 

Bildquelle: midascode(at)pixabay- new-england-1336173_1280

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