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Immobilien Magazin

Hausbau: Welche Variante passt zu mir?

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Immer mehr Deutsche entscheiden sich für ein Fertighaus, da es zahlreiche Vorteile verspricht. Die wenigen Nachteile im Vergleich zu einem Massivhaus wiegen allerdings sehr schwer. Noch immer schwören viele Bauherren auf ein traditionell gebautes Massivhaus. Schließlich bietet es mehr Individualität, kostet dafür allerdings auch deutlich mehr.

Unterschiede Massivhaus vs. Fertighaus

Gemäß des Bundesverbands Deutscher Fertigbau wurden in Deutschland von Januar bis Juli 2015 59.752 Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser erteilt ? davon waren 16,5 Prozent Fertighäuser. Massivhäuser werden vor Ort und Stelle traditionell aus Stein, Beton und Holz erstellt. Der Bauherr kann den Grundriss frei wählen und hat ein individuelles Zuhause, was natürlich höhere Kosten für Architekten und Co. verursacht. Etwas preiswerter sind Typenhausanbieter wie Viebrockhaus, die verschiedene Grundrissvarianten anbieten (hier gibt es weitere Infos).

Ein Fertighaus besteht hingegen aus vorgefertigten Elementen, die aus Platten und Holz bestehen. Fertighäuser gibt es in fast jeder Effizienzklasse und sie können daher durch die KfW Förderbank finanziert werden. Die Bauteile werden in einer Halle vorgefertigt und auf dem Baugrundstück nur noch zusammengesetzt.

Bessere Wärmedämmung beim Massivhaus

Ein Massivhaus hat einige unschlagbare Vorteile, so zum Beispiel in Puncto des Hitzeschutzes im Sommer. Die gute Speicherfähigkeit der Wände eines Massivhauses kann aber auch schnell zum Nachteil werden, zum Beispiel wenn die Wetterlagen wechseln. Die massive Bauweise senkt Heizkosten und kann auch in Sachen Brand- und Schallschutz das Fertigbauhaus übertrumpfen.

Massivhäuser sind generell unempfindlicher und robuster als Fertigbauten, zum Beispiel im Fall eines Wasserschadens. Außerdem ist ein Fertigbau wegen des großen Holzanteils sehr anfällig gegen einen Befall mit Ungeziefer, was eine entsprechende Behandlung der verwendeten Materialien erforderlich macht. Dies kann wiederum zu gesundheitsschädlichen Ausdünstungen führen und somit zu einem schlechten Raumklima. Dementsprechend haben beide Bauweise ihre individuellen Vor- und Nachteile. Daher muss der Bauherr selbst entscheiden, welche Variante seinen persönlichen Vorstellungen und auch seinen finanziellen Möglichkeiten entspricht. Wer eine Immobilie als Geldanlage betrachtet, muss zudem beachten, dass am Immobilienmarkt Fertighäuser schlechter bewertet werden als Massivhäuser. Schließlich wird der massiven Bauweise auch eine längere Nutzungsdauer zugeschrieben. Während es bei Fertighäusern abhängig von der Ausführung 60 bis 90 Jahre sind, liegt die angenommene Nutzungsdauer bei einem Massivbau bei 100 Jahren und mehr.

Tipp: Die oben genannten Punkte haben auch Einfluss auf die Finanzierung einer Immobilie!

Bild 1: ©istock.com/Kevin Miller Bild 2: ©istock.com/h-komm


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