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Dresden: Wie die Digitalisierung den Büromarkt verändert

Dresden: Wie die Digitalisierung den Büromarkt verändert

Nach dem wir vorherige Woche den Einzelhandelsmarkt unter die Lupe genommen haben, beschäftigen wir uns dieses Mal mit dem Büroflächenmarkt und wie sich dieser, im Zuge der Digitalisierung, in Dresden verändern wird.

Die Nachfrage nach Büroimmobilien ist derzeit hoch, die Leerstandsquote sinkt stetig. Werden Büroimmobilien in Zukunft die gleiche Rolle spielen wie zuvor? Werden sie nach Effizienz ausgesucht oder spielt der Standort in Bezug auf das Image des Unternehmens eine größere Rolle? Führt die Digitalisierung zu kleineren Büroflächen und dazu, dass sich die Mitarbeiter den Arbeitsplatz teilen werden, da Home-Office und kreatives Arbeiten wie bei Starbucks und Co. die Regel werden? Die Begriffe „Co-Working“ und „Desk-Sharing“ begegnen uns immer häufiger. Die Auswirkungen dieser Trends und – ob sich diese langfristig auf dem Markt etablieren können – werden in dem folgenden Artikel analysiert.

Bislang konnte man davon ausgehen, dass ein größeres Büro mit mehr Bewegungsfreiheit ein effizienteres Arbeitsergebnis zur Folge hat. Doch im Zuge der Digitalisierung verändert sich das Arbeiten an sich. Es ist, gerade in der Immobilienbranche, kaum noch Schreibtisch bezogen. Viel mehr Unternehmen sind dazu in der Lage, Ihren Mitarbeitern den Zugang zu den Arbeitsprogrammen auch von zu Hause aus zu gewährleisten, oder von wo auch immer sie mit ihrem Laptop gerne arbeiten. Flexible Arbeitszeiten sind die Regel, jedoch hat in den meisten Unternehmen jeder Mitarbeiter noch seinen festen Arbeitsplatz, den er nach Belieben nutzen kann. Die Nachfrage nach Büroflächen ist derzeit hoch - eine Auswahl unserer aktuellen Kundengesuche finden Sie hier.

Der eigene Arbeitsplatz steht im Wandel, auch das Arbeitszeitenmodell wird überdacht, die Mitarbeiter streben nach Flexibilität.

Aus der Perspektive der Unternehmen gehören zu den Veränderungen des Arbeitsplatzes vor allem die Verbesserung von Mobilität und Technologie, des Weiteren spielt das Überdenken der klassischen Arbeitszeitmodelle eine entscheidende Rolle. Die befragten Mitarbeiter beschäftigt in Zukunft vor allem der Arbeitsort. Home-Office und Remote-Arbeiten sind häufige Begriffe, die im Blick auf die Zukunft immer öfter fallen. Ob dies zwangsweise zu einer Verkleinerung der Bürofläche führt, kann jedoch nicht festgestellt werden. „Remote“ heißt übersetzt „entfernt“ oder „weit weg“ und wird mit dem flexiblen Arbeiten an jedem Ort assoziiert. Das Prinzip des „Out-of-Office“, also außerhalb des Büros zu arbeiten, wird sich zumindest in einigen Unternehmen durchsetzen. Die Unternehmen, die Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben von zu Hause aus zu arbeiten, sparen durch die Abwesenheit Kosten ein, da die Bürofläche gegebenenfalls sogar reduziert werden kann.

Aussterben werden die klassischen Büros, zumindest innerhalb der nächsten 10 Jahre, nicht. Vielmehr kommt es zu einer Umstrukturierung, die Bürofläche soll nicht nur zum Arbeiten dienen, sondern einen Ort zum Zurückziehen und Wohlfühlen darstellen.

Im Hinblick auf die Flächengestaltung machen es Google, Facebook oder Twitter vor. Kreative Bürolandschaften in unterschiedlichen Designs mit Rückzugsorten, einer Caféteria und transparenteren Büroräumen erinnert an das Bürokonzept der Co-Working-Spaces. Es steckt ein ähnlicher Gedanke dahinter. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich frei in dem Bürogebäude zu bewegen und sich mit allen Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen auszutauschen. Der Mitarbeiter wird nicht mehr an einen konkreten Platz  gebunden, welchen er von 8:00 – 17:00 Uhr belegen muss. Des Weiteren ist bewiesen, dass eine attraktive Ausstattung von Büroflächen die Arbeitsmotivation steigert.

Auf der anderen Seite müssen Unternehmen neben der technischen Erneuerung/Sanierung auch Ihren Grundriss überdenken. Da besonders Großraumbüros im Trend liegen, kann dadurch Platz eingespart werden, die Tendenz würde durch fehlende Wände also zu kleineren Flächen steigen. Da die Vermischung von Freizeit und Beruf immer extremer wird, passt sich auch die Büroimmobilie an. Die Entwicklung führt zu verschiedenen Bürotypen. Neben der konventionellen Bürofläche, welche dem heutzutage üblichen Büro entspricht (gemietet oder gekauft) gewinnen „Shared Office“ (freistehende Fläche eines normalen Büros, welches untervermietet wird), „Co-Working-Spaces“/„Incubator Spaces“ und „Accelerator Spaces“ (zeitlich begrenzte Bürofläche, die im Besitz eines Investors ist) immer mehr an Bedeutung.

Der Standort der Büroimmobilie spielt nach wie vor eine zentrale Rolle. Ein Ausweichen auf das Umland, trotz der steigenden Büromieten innerhalb des Stadtkernes, ist nicht zu beobachten. Die Lage und die gute Erreichbarkeit durch den Kunden stehen für ein gutes Image, welches qualifizierte Mitarbeiter anlockt.

Zusammenfassend zeigt die Analyse, dass die Nachfrage nach Büroimmobilien nach wie vor hoch sein wird. Die technischen Anforderungen an die Immobilie wachsen. Da zurzeit jedoch ein Nachfrageüberhang zu erkennen ist und das Angebot eher knapp ist, besteht noch nicht der zwingende Bedarf, die Büroimmobilien umzugestalten. Insbesondere Top-Lagen werden bevorzugt, welches sich in den stark steigenden Spitzenmieten widerspiegelt. Alternative Arbeitsmodelle wie die Möglichkeit von jedem Ort aus zu arbeiten befinden sich noch in der Testphase. Sollte sich diese und weitere Arbeitsformen wie die Nutzung von Co-WorkingSpaces und das Prinzip des Desk-Sharing in Zukunft durchsetzen können, sind Verkleinerungen der Büroflächen die Folge. Somit ist nicht mit einer abnehmenden Nachfrage, sondern mit einer Nachfrageverschiebung zu rechnen.

Sie sind auf der Suche nach einer Bürofläche, oder suchen nach einem passenden Mieter oder Käufer für Ihre Gewerbefläche? Gerne können Sie mich unter 0351/433 130 kontaktieren. Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme!

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Liebe Grüße aus Dresden,

Davia Schulze

 

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