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Immobilien Magazin

Gefahren der Immobilienbesitzer: Vorbeugen ist die bessere Wahl

Gefahren der Immobilienbesitzer: Vorbeugen ist die bessere Wahl

Vor allem Menschen, die sich ganz am Anfang des Kaufs befinden, haben noch keine Vorstellung von möglichen Gefahren. Früher oder später trifft jeder Immobilienbesitzer auf Probleme wie unzuverlässige Mieter, Materialermüdung, Schäden durch Umwelteinflüsse oder mutwillige Zerstörung durch Dritte. Um mögliche Schäden so gering wie möglich zu halten, sollte man sich im Vorfeld über Vorbeugemaßnahmen informieren und sich ausreichend Informationen sowie eine kompetente Beratung holen.

 

Den richtigen Mieter für die Wohnung finden

Wenn man nicht in Erwägung zieht, die Wohnung oder das Haus zu beziehen, wird man die Immobilie vermieten wollen. Einen richtigen Mieter zu finden ist aber eine komplexe Aufgabe, die mit Geduld angegangen werden sollte.

Wie erkennt man einen zuverlässigen Mieter?

·         Allgemeiner Eindruck: Vertrauen Sie unter anderem auch auf Ihr Bauchgefühl! Wenn der potentielle Mieter unsympathisch vorkommt, man das Gefühl hat, dass der Gegenüber nicht aufrichtig ist, der Verdacht auf einen übermäßigen Drogen- oder Alkoholkonsum besteht, sollte man lieber den Bewerber ablehnen. Der Umgang mit dem Mieter sollte angenehm und sympathisch sein und keine Bauchschmerzen bereiten.

 

·         Finanzielle Lage: Lassen Sie sich eine Auskunft über die Einkünfte der Familie bzw. des Mieters geben. Wie ist das Arbeitsverhältnis, wie lange sind die Menschen bereits in ihren Unternehmen beschäftigt? Verdienen sie stabil und über einen längeren Zeitraum Geld? Haben sie grundsätzlich Berufe, die auf dem Markt gebraucht und seriös sind?

Natürlich können auch Menschen mit einem geringeren Einkommen, Selbstständige und auch Familien mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen zuverlässige und sorgsame Mieter sein, die behutsam mit dem Objekt umgehen. Im Zweifelsfall sollte man einfach nach dem eigenen Bauchgefühl entscheiden.

 

·         Haustiere in der Wohnung: Ein gut erzogener Hund oder ein Paar freundlicher Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen stören grundsätzlich den Hausfrieden nicht. Sofern der Vermieter sich entscheidet, größere Haustiere in der Wohnung zu erlauben, kann er den Hund vorstellen lassen. Einen gut erzogenen Hund erkennt man schnell. Man kann die Mieter bitten, den Hund einfach zu einem Gespräch mitzubringen und schauen, wie das Tier sich verhält. Ist der Hund freundlich und gut steuerbar, wirkt gepflegt und zeigt kein Aggressionspotential, steht einem friedlichen Miteinander nichts im Wege.

 

·         Checkliste: Erstellen Sie eine Checkliste für den potentiellen Mieter und überlegen Sie sich wichtige Punkte. Tipps zu einer Liste findet man z. B. hier.

Umweltschäden werden häufig unterschätzt

Nicht nur durch die Mieter, sondern auch durch die Umwelt kann das Objekt in Mitleidenschaft gezogen werden. Der richtige Ausbau im Keller, eine gute Abwasserversorgung, stabiles Material und ein sorgsamer Feuerschutz können den möglichen Schaden minimieren. Auch eine gute Versicherung gegen Schäden durch Umwelteinflüsse wie Feuer, Hagel oder Sturm ist im Notfall sehr viel Wert und kann den Immobilienbesitzer vor einem massiven Verlust bewahren. Viele Käufer unterschätzen die Wahrscheinlichkeit solcher Schäden. Versicherungen bieten unterschiedliche Pakete, z. B. können zusätzlich Elementarschäden wie durch einen Blitzeinschlag oder speziell Wasserschäden durch Überschwemmungen abgedeckt werden. Die Kosten solch einer Versicherung beziehen sich nicht nur auf den Leistungsumfang, sondern auch auf die Lage, das Alter der Immobilie sowie den aktuellen Zustand. Die Umgebung spielt ebenso eine große Rolle: Wie oft kommt es zu Wasserschäden in der Umgebung? Wie ist die Kriminalität, kommt es häufig zu Vandalismus, Einbrüchen? Diese Faktoren können bei der Auswahl der richtigen Versicherung helfen sowie die Vorsichtsmaßnahmen steuern.

Budget in der Hinterhand

Jeder Immobilienbesitzer muss unbedingt ein Sicherheitsbudget in der Hinterhand haben. Sobald etwas kaputt geht, die Mieter ein Recht auf die Mietminderung haben, allgemeine Reparaturarbeiten anstehen oder die Erneuerung mancher Teile des Hauses nötig sind, kann es sehr schnell teuer werden und darauf muss jeder Vermieter vorbereitet sein. Bei der Veränderung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage kann es zu monatelangen Mietausfällen kommen, wenn kein passender Bewerber da ist oder nicht zahlen kann. Es ist sehr mühsam und aufwändig, die Mietschulden einzutreiben und sollte dem Vermieter nicht so massiv zur Last fallen, dass seine Existenz und finanzielle Lage gefährdet sind.

Bildquelle: fotolia.de

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